Mit Engel die Umwelt schonen

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Mobiles Wohnen mit bestem Gewissen

Nur die Wenigsten denken bei der Planung des Urlaubs als erstes an Dinge wie Ökologie und Umweltschutz. Doch das eine ? nämlich der Urlaub ? muss das andere ? den Umweltschutz nicht ausschließen. Denn dieser kann sich auch noch positiv auf den eigenen Geldbeutel auswirken.

Alternative Antriebe
Was bei PKW schon längst eingeführt wurde, hält nun auch bei Wohnmobilen Einzug: das Erdgasauto. Warum sollte auch eine so moderne Technologie nicht auch auf das mobile Wohnen umgesetzt werden. Die Preise sprechen Bände. Während man in den letzten Monaten für einen Liter Diesel rund 1,30 Euro bezahlt, muss man für Erdgas weitaus weniger tief in die Tasche greifen: durchschnittlich 80 Cent/Liter heißt das im Klartext. Zu diesen erfreulichen Preisen kommt noch das gute Gewissen, den Schadstoffausstoß etwa von Kohlenmonoxyd um bis zu 80% gesenkt zu haben.

Mit Zellen auf dem Dach
Natürlich macht auch das Thema Photovoltaik vor dem Wohnmobil nicht halt. "Diese Technik ist gerade für Caravan-Freunde wie gemacht.", so Ludger Engel, Inhaber von Engel-Caravaning Frankfurt. "Die meisten mieten sich ihr Wohnmobil, um in den Süden zu fahren. Es kommt nicht selten vor, dass das Dach eines Caravans den ganz Tag über der Sonne ausgesetzt ist. Was läge also näher, als das zu nutzen?"
"Sehr viele Mobile sind inzwischen so ausgerüstet, dass sie einen Teil ihrer Stroms aus Solaranlagen gewinnen. Diese Anlagen gibt es sowohl als klassische Aufsteller für das Dach, als auch als sonnengeführte automatische Aufstellmodule zum Teil in Kombination mit der Sat-Anlage."
Engels Tipp: bevor man sich ein Solarmodul aufs Dach baut, sollte man sich mit einem Fachmann unterhalten, welcher persönliche Energiebedarf besteht und welche Technik die besten Ergebnisse in Sachen Stromerzeugung liefert.

Kleine Tipps
Doch nicht nur im Großen, wie der Tankfüllung und der Stromversorgung kann man die Umwelt und das eigene Konto schonen. Schon Kleinigkeiten machen einiges aus.
"Viele Menschen glauben, weil sie jetzt ein Wohnmobil mit viel Platz haben, können sie auch viel mehr in den Urlaub mitnehmen.", so Engel. "Es gibt aber Untersuchungen, die zu dem Ergebnis kamen, dass 100 Kilo Gewicht einen zusätzlichen Kraftstoff-Verbrauch von 0,3 Litern pro 100 Kilometer ausmachen. Deshalb sollte man sich auch bei Caravan-Fahrten gut überlegen, was man wirklich im Urlaub braucht."
Natürlich gehöre auch beim Wohnmobil-Urlaub die Prüfung des richtigen Reifendrucks genauso zur Pflicht, wie auch das Fahren im niedrigen Drehzahlbereich. "Bei den meisten Motoren kann man ohne Probleme bereits bei 2000 Umdrehungen in den nächsten Gang schalten. Das schont nicht nur den Motor, sondern auch Umwelt und Geldbeutel."

Sowieso nah an der Natur
Insgesamt aber weiß Ludger Engel, dass er mit seinen Tipps bei allen Caravaning-Freunden auf offene Ohren stößt. "Wer sich für eine andere Art des Urlaubs entscheidet und sich ein Wohnmobil kauft oder mietet, der sucht vor allem Unabhängigkeit und die Nähe zur Natur. Insofern sind Wohnmobil-Fahrer von Grund auf ökologisch bewusster."" Deshalb ist sich Engel auch sicher, dass in Sachen Umweltschutz und Caravaning das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist.